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Was sind CFDs?

März 10, 2021 DeafChild 0
Die Abkürzung CFD steht für „Contracts for Difference“ (ins Deutsche übersetzt Differenzkontrakte). Dabei handelt es sich um Derivate. Unter einem Derivat wird ein Papier verstanden, dessen Wertentwicklung von der Entwicklung von einem oder mehreren Basiswerten (also zum Beispiel Aktien, Rohstoffe ,etc.) abhängig ist. Als Beispiel kann hier ein CFD auf den DAX angeführt werden. Dieses Papier hängt von der Kursentwicklung des DAX ab. Die Idee für CFDs stammt ursprünglich aus England. Dabei wird zum Beispiel für eine Aktie nur ein kleiner Bruchteil von deren Wert oder von dem tatsächlichen Preis bezahlt. Trotzdem ist es möglich, dass der CFDs-Inhaber den Kursgewinn vollständig erhält. In den letzten 10 bis 15 Jahren hat der CFD-Handel stark zugenommen. Dabei sind die Zugangshürden hierfür für den Privatanleger niedriger, als dies bei den anderen Bereichen des Finanzmarktes der Fall ist. Bei den sogenannten CFD-Brokern (dazu gehören auch einige der etablierten deutschen Online-Broker) kann der Privatanleger mit einer Einzahlung von einigen wenigen hundert Euros als Mindestbetrag ein Konto eröffnen und hat dann auch für die dort angebotenen CFDs und deren Handel den kompletten Zugang. Ebenfalls werden hier auch automatisierte Handelssysteme sowie Analyse- und Charttools zur Verfügung gestellt.

Die Funktionsweise

Für den Privatanleger besteht der Reiz beim CFD-Handel in der hier vorhandenen Kombination aus einem sehr einfach aufgebauten Finanzprodukt und der hier eingesetzten Hebelwirkung. Hier können zum Beispiel mit einem Einsatz von nur 1.000 Euro über 100.000 Euro am Markt bewegt werden. Kleine Kursbewegungen reichen hier bereits zu einem hohen Gewinn aus. Mit Hilfe von CFDs können die Anleger an der Kursentwicklung von Rohstoffen, Indices, Aktien, Währungen oder Anleihen sowie börsengehandelte Indexfonds mit profitieren. Dabei kann der Anleger, wenn es gut läuft, eine wesentlich höhere Rendite erzielen, als dies bei einer klassischen Anlage, wie zum Beispiel in eine Aktie, der Fall ist. Bevor man sich für einen Broker entscheidet, empfehlen wir einen detaillierten Broker Vergleich zu machen oder diverse Websites mit Trader News zu lesen, um ein Gefühl für das CFD Trading zu bekommen!

Hierzu ein Beispiel

Wenn ein CFD auf eine Aktie erworben wird, wird hier nur eine Sicherheitsleistung hinterlegt. Diese Sicherheitsleistung wird auch als Margin bezeichnet. Hier kann dann zum Beispiel bei einem Kapitaleinsatz von zu 10 Prozent des aktuellen Aktienkurses der Anleger komplett an der Wertentwicklung der Aktie partizipieren. Wenn hier der Aktienkurs zum Beispiel bei 50 Euro liegt und eine Sicherheitsleistung von 5 Euro (also 10 Prozent) hinterlegt wird und die Aktie um 20 Euro steigt, erhält der Anleger bei einem Kapitaleinsatz von 5 Euro 20 Euro.

Die Hebelung der Gewinne und Verluste

Hier werden über einen Hebel die Gewinne, aber auch die Verluste gehebelt. Beim Einsatz von CFDs ist es für den Anleger jedoch wichtig, deren Funktionsweise zu verstehen, um nicht mehr Geld in den Sand zu setzen, als dieser eingesetzt hat, weil hier die Hebelwirkung ebenfalls im Verlustfalle ebenfalls zum Einsatz kommt.